Verfügungskredite
Es kann schon mal vorkommen, dass man dringend Geld für kleinere, oder größere Anschaffungen benötigt, sei es die eigene Hochzeit, die finanziert werden muss, der wohl verdiente Urlaub, oder ein neuer Fernseher etc. Mit einem Verfügungskredit kann man flexibel und vor allem kostengünstig diese Dinge finanzieren. Der Verfügungskredit ist im Grunde ein Barkredit, jedoch ist er eine andere Form dessen. Beim Verfügungskredit wird in jedem Fall eine Schufa Auskunft eingeholt, zudem wird das Verfügungslimit auf Grund von mehreren regelmäßigen Zahlungseingängen ermittelt. Diese benötigte Regelmäßigkeit wird in der Regel durch Gehalt, Rente etc. erreicht.
Der wohl mit Abstand größte Vorteil eines Verfügungskredites ist dessen Zinsgünstigkeit. Dieser Kredit verursacht nur Zinsen, wenn der Kredit tatsächlich in Anspruch genommen wurde. Wenn Sie jetzt meinen, das wäre alles, dann kommt hier noch ein Argument oben drauf. Verzinst wird immer nur der tatsächlich in Anspruch genommene Betrag und nicht der gesamte Verfügungsrahmen. Somit kann man sagen, dass ein Verfügungskredit sehr flexibel einzusetzen ist. Wenn es jetzt bei Ihnen leise zu klingeln beginnt, dann wollen wir das Rätsel lösen. Der Verfügungskredit ist besser bekannt unter dem Namen: Dispo-Kredit, oder Dispositionskredit. Natürlich gibt es auch hier Einschränkungen. Verändern sich die Zahlungseingänge deutlich, kann es durchaus passieren, dass die Bank den Kredit mit einer relativ kurzen Frist kündigt. Empfehlenswert ist deshalb, dass man jederzeit in der Lage ist, den Kredit binnen zwei bis drei Monaten restlos zurückzuzahlen.
Da die Zinsen für den Verfügungskredit relativ hoch ausfallen, wäre es optimal, wenn man bei dauerhafter Nutzung des Kreditrahmens besser über eine Umschuldung auf ein Ratenkredit nachdenkt. Hier fallen die Zinsen zwar auf den gesamten Kreditbetrag an, doch fallen diese deutlich geringer aus, als beim Verfügungskredit, der praktisch ständig in Anspruch genommen wird.